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Marketing

Branding: Tipps für den Aufbau einer nachhaltigen Marke

Branding kommt vom Wort «Brand», was übersetzt für Marke steht. Ziel von Branding ist es, eine attraktive und nachhaltige Marke zu entwickeln, mit der man seine Zielgruppe für sein Unternehmen aufmerksam macht und letztlich zu einem Kauf überzeugen kann. In diesem Beitrag zeigen wir dir, wie du eine Marke erfolgreich aufbaust, welche Elemente du dazu verwenden kannst und wie du mit gutem Branding dein Business auf Erfolgskurs bringst.

Eine gute Marke muss geschützt werden!

Verschiedene Arten des Branding

Im Brandingprozess geht es primär um die eigentliche Marke, den Firmennamen und das Logo. Der Prozess des Branding lässt sich aber auf unterschiedliche Bereiche herunterbrechen. So gibt es beispielsweise das Employer Branding, das Product Branding und viele mehr.

Wir zeigen dir hier die häufigsten Arten des Brandings.

Steckst du noch in der Gründungsphase?

Employer Branding

Employer Branding zielt darauf ab, wie sich das Unternehmen für seine Mitarbeitenden und potenzielle Bewerber positionieren möchte. Dabei geht es nicht nur darum, ein attraktiver Arbeitgeber zu sein, sondern auch darum, sich von Wettbewerbern zu differenzieren. Employer Branding kann damit als Arbeitgebermarkenbildung übersetzt werden. Mit dem Employer Branding bilden Unternehmen eine attraktive Arbeitgebermarke, die Bewerber anzieht. Heutzutage reicht es nicht mehr nur aus, eine Stellenausschreibung zu veröffentlichen. Heute muss die Firma als Arbeitgeber herausstechen und gegenüber Wettbewerbern Vorteile bieten, die über Gehalt und Arbeitsplatzgestaltung hinausgehen.

Um deinen eigenen Employer Brand, also Arbeitgebermarke, zu kreieren, solltest du dir folgende Fragen stellen:

  • Wofür stehst du als Arbeitgeber?

  • Durch welche Besonderheiten grenzt du dich von Wettbewerbern ab?

  • Bietest du besondere Benefits? (z. B. Bring your dog)

  • Was macht das Unternehmen aus, dass Arbeitnehmende bleiben?

  • Was macht das Arbeiten attraktiv?

  • Wie lautet deine Employer Brand Proposition? Welches Versprechen gibst du an deine Mitarbeitenden und Bewerber?

Deine entwickelte Employer Brand sollte dann mit den entsprechenden Messages nach aussen hin konsistent kommuniziert werden. Die Konsistenz ist wichtig, um glaubwürdig im Markt aufzutreten und Vertrauen und Loyalität aufbauen zu können.

Vorteile eines erfolgreichen Employer Brandings

  • Geringere Fluktuation

  • Besserer Bewerber-Stellen-Fit

  • Wettbewerbsvorteile am Markt

  • Kosten- und Zeiteinsparungen beim Recruiting Prozess

  • Employer Branding unterstützt und stärkt Marken Branding und umgekehrt

Lust, bexio als Arbeitgeber zu entdecken?

Product Branding

Was fällt dir ein, wenn du an Product Branding denkst? Überlege einmal, woran du denkst, wenn du ein iPhone siehst. Oder wenn du eine rote Banderole um eine Flasche mit weissem Schriftzug siehst. Du siehst das iPhone als iPhone und denkst erst in einem zweiten Schritt an die Firma Apple. Ebenso bei Coca-Cola. Du denkst an das Getränk und dann erst an die Coca-Cola Company.

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Abb.: Die knalligen Farben und der markante Schriftzug haben sich seit vielen Jahrzehnten in die Köpfe der Konsumenten gebrannt.

Wenn ein Produkt einer Firma also bereits so ein starkes Branding, einen so grossen Wiedererkennungswert hat, dann haben wir es mit Product Branding zu tun. Dabei verfolgt das Product Branding dieselben Ziele wie das generelle Branding auch.

Vorteile eines erfolgreichen Product Brandings

  • Abgrenzung vom Wettbewerb

  • Stärkung der Kundenbindung

  • Aufbau von Loyalität

  • Neukundengewinnung

Wichtig ist, dass das eigene Produkt stärker im Gedächtnis der Zielgruppe bleibt, als das der Konkurrenz. Denn nur so erreicht man mehr Umsatz als der Wettbewerb.

Corporate Branding

Corporate Branding ist, wie der Name schon sagt, das Branding für deine Firma. Das heisst, du baust eine Marke für deine Firma auf. Diese Marke zielt darauf ab, bei Kunden, Mitarbeitenden, Investoren und am Markt – also bei den Stakeholdern eines Unternehmens – gleichermassen wiedererkannt zu werden. Mit dem Corporate Brand fokussierst du dich also nicht spezifisch auf den Arbeitgebermarkt, wie beispielsweise bei dem Employer Brand, oder auf das Produkt, wie es beim Product Branding der Fall ist. Deine Firma wird ganzheitlich als eine Marke oder Brand wahrgenommen.

Vorteile eines erfolgreichen Corporate Brandings

  • Hoher Wiedererkennungswert

  • Erhöhte Umsatzmöglichkeiten bei einem stimmigen Brand

  • Abgrenzung zum Wettbewerb

  • Werte, die Stakeholder überzeugen

  • Langfristige Bindung zu Kunden

Marketingkonzept für dein KMU

Egal, ob du schon länger im Business bist oder noch am Anfang stehst – ein Marketingkonzept ist unabdingbar. Hier ist ein guter Mix wichtig, sodass die Massnahmen untereinander harmonieren und greifen können. In unserer kostenlosen Checkliste zum Download leiten wir dich mit 6 einfachen Schritten an, mit denen du ganz einfach dein eigenes Marketingkonzept erstellen kannst.

Hier geht’s zum Marketingkonzept »

Personal Branding

Ist dir der Begriff des Personal Branding schon einmal begegnet? Man darf den Begriff ruhig direkt übersetzen. Dann steht Personal Brand für «Personen Marke». In dieser Form des Brandings steht das Individuum im Mittelpunkt. Dass wir Menschen individuell sind, ist klar. Doch mit dem Personal Branding kann man das explizit herausarbeiten. Ein Beispiel hierfür sind Influencer. Sie müssen sich vorab einen Personal Brand überlegen, mit dem sie sich beispielsweise auf der Social Media Plattform Instagram präsentieren. Für welche Werte steht die Person? Was sind ihre Ziele? Ihre Interessen? Für welches Produktsegment möchte der Influencer stehen?

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Abb.: Ob Travel-Blogger oder Food-Blogger, auf Instagram können Influencer ihren eigenen Personal Brand individuell gestalten.

Lohnen sich Investitionen in Branding?

Sicherlich ist am Anfang ein gewisses Budget nötig, um in einen guten Brand zu investieren. Wie und in welcher Höhe du investierst, liegt dabei wieder ganz bei dir. Es gibt zum Beispiel die Möglichkeit, dass Kreieren eines Logos und einer Brand auszulagern. Dies bringt natürlich Kosten mit sich, kann sich aber je nach Unternehmenssituation lohnen. Wenn du dich über den Firmennamen schon einig bist, aber noch das Design fehlt, kannst du mit einem Designer zusammenarbeiten. Oder du nutzt deine eigene Kreativität und gestaltest alles selbst. Ganz wie es am besten zu dir und deinem Business passt. Daher lässt sich die Frage, ob sich Investitionen in den Branding-Prozess lohnen, nicht allgemeingültig beantworten.

Was ist der Unterschied zwischen Branding und Marketing?

Marketing umfasst Massnahmen, mit denen du Kunden auf dich, dein Unternehmen und deine Produkte und Dienstleistungen aufmerksam machst. Dazu gehören zum Beispiel Massnahmen im Bereich Aussenwerbung wie Plakate, Buswerbung oder Online Marketing-Massnahmen, wie bezahlte Anzeigen in der Suchmaschine Google, ein Social Media Profil wie zum Beispiel auf Facebook oder Instagram. Die Möglichkeiten sind dabei nahezu unbegrenzt.

Zum eigenen Marketingkonzept in 6 einfachen Schritten

Dagegen umfasst das Thema Branding den langfristigen Aufbau einer Marke. Das bedeutet, du möchtest mit deinem Marketing nicht nur die Aufmerksamkeit deiner Zielgruppe erhalten, sondern gleichzeitig eine emotionale Bindung aufbauen. Dein Branding fliesst dann in jede Marketing-Massnahme (z. B. Logo, Farbpalette, etc.). Damit verknüpfst du deinen Brand mit deinem Marketing.

Mit einem guten Brand assoziieren deine Kunden direkt deine Produkte oder Dienstleistungen, sind loyal deinem Unternehmen gegenüber und werden somit zu langfristigen Kunden. Ein weiterer Schritt wäre, dass deine Kunden zu sogenannten «Fans» werden und dein Unternehmen weiterempfehlen und positives Feedback kundtun. Damit vergrössert sich deine Zielgruppe, ohne dass du aktiv etwas dafür tun musst.

Marketing

Branding

Aufmerksamkeit

Langfristige Kundenbindung

Promotion

Loyalitätsaufbau

Advertising

Wertversprechen

u. v. w.


Eines haben beide gemeinsam: Das Ziel, Umsatz zu generieren und damit ein erfolgreiches Business zu gestalten.

Warum also Branding?

Die Erklärung oben zeigt auf, dass Marketing-Massnahmen allein nicht ausreichen. Es ist wichtig, auch in das Thema Branding zu investieren und eine nachhaltige Marke aufzubauen. Mit guten Branding-Massnahmen und einer gut etablierten Brand kann sich deine Zielgruppe besser mit deinem Unternehmen bzw. deinem Brand identifizieren (engl. Brand Identity) und somit eine langfristige Beziehung aufbauen.

Da Branding ein wichtiges Element im Wettbewerb darstellt, ist es für jede Form von Unternehmen business-relevant. Egal, ob Big Player oder heimisches KMU. Jedes Unternehmen steht in einem Konkurrenzverhältnis und um hier die Zielgruppe von sich zu überzeugen, braucht es einen guten Brand.

Die wichtigsten Vorteile vom Branding

  • Abgrenzung vom Wettbewerb

  • Wiedererkennungswert

  • Kundenvertrauen

  • Loyalität

  • Wertversprechen

  • Identifikation mit dem Unternehmen

Steche heraus und zeige deiner Kundschaft, wer du bist – mit einem guten Branding!
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Abb.: Lauter als die Konkurrenz sein? Ja, aber nur laut sein, reicht nicht. Der richtige Brand muss es sein!

Welche Branding Elemente gibt es?

Zu den wichtigsten Branding Elementen gehören ein Logo, eine Farbpalette und ein Slogan. Diese ermöglichen einen hohen Wiedererkennungswert sowie eine Identifikation des Kunden mit dem Brand (engl. Brand Identity). Die Elemente sollten bestmöglich niemals verändert werden, um die langfristige Verknüpfung zwischen Brand und Unternehmen in den Köpfen der Zielgruppe nicht zu verlieren.

Logo

Das Logo ist wohl das bekannteste Branding Element. Sobald der Firmenname feststeht, geht es darum, ein Logo zu kreieren. Dieses soll einen hohen Wiedererkennungswert haben, einfach zu lesen sein und aus der Masse herausstechen.

Die Geschichte von bexio

Manche von euch wissen es vielleicht – bexio hiess anfangs easySYS. Bald jedoch war klar, der Name ist zu kompliziert. Häufig kam es am Telefon oder sonst in der Kommunikation zu Missverständnissen. So wurde schliesslich aus easySYS das dir heute bekannte bexio. Dieser Kunstname ist leicht zu buchstabieren, leicht zu merken und in einer leicht lesbaren Schriftart.

Mehr über die Geschichte von bexio erfahren »

starbucks cup
Abb.: Ein weltweit bekanntes Logo des Seattle Kaffee-Herstellers Starbucks.

Farbpalette

Mit dem Logo und dessen Farben legst du am besten direkt auch die dazugehörige Farbpalette fest. Das ist eine Auswahl an Farben, mit denen du sämtliche Marketing-Massnahmen gestaltest. Damit ist ein einheitliches Bild garantiert und die Wahrscheinlichkeit höher, dass die Marke schnell wiedererkannt wird.

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Abb.: Welche Farben sind für deine Marke passend?

Slogan

Mit dem Slogan (dt. Werbespruch) wird die Markenbotschaft zusätzlich gestützt. Das Unternehmen Subway steht beispielsweise für frisches, gesundes Fast Food. Ihr Slogan lautet daher: «Eat fresh». Wähle deinen Slogan kurz und prägnant, sodass er leicht zu merken ist und zur Wiedererkennung beitragen kann.

Das Logo, die Farben und der Slogan finden sich dann auf der Website wieder sowie auf allen weiteren Marketing-Massnahmen. Dazu gehören zum Beispiel Print-Anzeigen, TV-Werbung, Online-Advertising etc. Somit ist das Gesamtbild einheitlich und damit leicht wiederzuerkennen. Wenn der Kunden nun mit diesen Sinnesreizen (hören, sehen) nun auch positive Erlebnisse langfristig verknüpft, ist das Branding erfolgreich.

Beispiele für erfolgreiches Branding

Die Marken, die wir dir jetzt als Branding Inspiration vorstellen, wirst du sehr wahrscheinlich kennen. Aber genau das zeigt, dass bei diesen Beispielen das Branding sehr erfolgreich ist. Eventuell findest du hier einige Anregungen oder Ideen für dein eigenes Branding?

McDonald’s – ein goldener Buchstabe

Du siehst ein goldenes M. Woran denkst du direkt im ersten Moment? Richtig – an die Fast Food Kette McDonald’s. Warum ist das so? McDonald’s betreibt seit über vielen Jahrzehnten erfolgreiches Branding. Wir als Kunden assoziieren im besten Fall mit dem Logo Hamburger, Pommes, Milkshakes und Co. Gleichzeitig aber auch schnelles Essen, Familienzeit, Auszeit, Entspannung, Genuss. Unsere Erfahrungen und Emotionen wurden automatisch mit dieser Marke von unserem Gehirn verknüpft.

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Abb.: Ein guter Brand ist, wenn auch nur ein Bruchteil des Logos die Assoziationen zur Marke herstellt.

Apple – ein Obst wird zum Brand

Kennst du eine weitere Firma, deren Logo ein Obst oder Gemüse ist? Apple hat es als Technologieunternehmen geschafft, mit einem Apfel-Logo weltbekannt und unverwechselbar zu werden. Wie es dazu kam, dass der Apfel zum Markenzeichen wurde, erfährst du hier.

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Abb.: Weltweit unverwechselbar – das Apple-Logo.

Google – Bunte Farbenpracht

Das farbenfrohe Logo von Google ist ebenfalls weltweit bekannt und unverwechselbar. Nicht nur die Farben und der Schriftzug haben sich erfolgreich in die Köpfe der Menschen gebrannt, auch der Firmenname wurde zum gebräuchlichen Verb. So sagen viele Leute «Ich google das mal», ohne sich vermutlich bewusst zu sein, dass es sich hierbei um gar kein richtiges Verb, sondern um einen Firmennamen handelt. Mittlerweile ist das Wort «googeln» sogar im Duden zu finden. Nicht ohne Grund zählt Google zur Nummer 1 der Suchmaschinen. Das spricht von einem unsagbaren Erfolg von Branding und ist daher ein gutes Beispiel für diesen Beitrag.

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Abb.: Google ist die am häufigsten verwendete Suchmaschine.
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Leitfaden Branding

Entdecke unseren Leitfaden zum Thema «Branding» und wie du mit unseren Tipps und Tricks auf dich aufmerksam machen und potenzielle Kunden zum Kauf überzeugen kannst.

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bexio-Redaktion

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Die Autoren unserer bexio-Redaktion bringen langjährige Expertise und Erfahrung im Erstellen von hochwertigem Content mit. Bei allen veröffentlichten Texten stehen für die Autoren höchste Ansprüche auf Qualität, detaillierte Recherche und Mehrwert für den Leser im Mittelpunkt.

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