Zeitmanagement-Methoden für bessere Produktivität
Da die Begrifflichkeiten Produktivität und Effizienz immer relevanter werden, gibt es unterschiedliche Methoden, die dabei unterstützen, deine Zeit optimaler einzusetzen. Je nach Bedarf und eigener Vorliebe kann jeder so optimal für sich profitieren.
Übersicht über Zeitmanagement-Methoden
Methode | Kurze Erklärung |
Das Pareto Prinzip | Auch bekannt als die 80/20-Regel besagt das Pareto Prinzip, dass man mit 20 Prozent Aufwand rund 80 Prozent seiner Ziele erreichen kann. |
Die Pomodoro Technik | Die zu erledigten Aufgaben werden in 25-Minuten-Abschnitte eingeteilt. Im Anschluss sorgt eine Pause für neuen Fokus und verbesserte Konzentration. |
Die ABC-Analyse | Die Analyse teilt deine Ressourcen in drei Kategorien ein. Dabei sind die Objekte in Kategorie A die wichtigsten und die in Kategorie C weniger wichtig. Die ABC-Analyse ist abgeleitet vom Pareto Prinzip. |
Das Eisenhower Prinzip | Diese Methode ist zurückzuführen auf den amerikanischen Präsidenten Howard Eisenhower. Hierbei werden Aufgaben in eine Matrix nach Relevanz und Dringlichkeit eingeteilt. |
Eat the Frog | Das Prinzip «Eat the Frog» kann im Prinzip wörtlich genommen werden. Es geht auf eine Aussage von Mark Twain zurück, der folgendes sagte: «Wenn es deine Aufgabe ist, einen Frosch zu essen, dann erledige das direkt als erstes.» Es meint also, dass man Unangenehmes oder komplexe Aufgaben lieber frühzeitig am Tag erledigt. So kannst du sicher sein, dass diese auch tatsächlich erledigt werden. |
Tipps für besseres Zeitmanagement
Tipp 1: Ablenkungen reduzieren
Damit du optimal von Zeitmanagement-Methoden profitieren kannst, solltest du sämtliche Ablenkungen möglichst reduzieren.
Dazu gehören zum Beispiel:
Telefonanrufe
Soziale Medien
Nachrichten
Kinderbetreuung
etc.
Tipp 2: Richtige Kommunikation
Um Ablenkungen zu vermeiden, hilft es auch, sein Vorhaben klar und deutlich den Personen im Umfeld zu kommunizieren. Gib die Zeiträume an, in denen du nicht gestört werden möchtest. So kannst du dich konzentriert und fokussiert deinen Aufgaben widmen.
Tipp 3: Flexibilität bewahren
Wichtig ist, bei der Verwendung von Zeitmanagement-Methoden, seine Flexibilität zu bewahren. So solltest du dich zwar bemühen, Ablenkungen zu reduzieren, gleichzeitig aber solltest du auf unvorhersehbare Ereignisse reagieren können. Daher unser Tipp: Bewahre dir deine Flexibilität. Trotz bester Planung und Strukturierung kann es vorkommen, dass man schnell auf neue Umstände reagieren muss.
Tipp 4: Multitasking vermeiden
Auch wenn die Annahme, dass Multitasking von Vorteil sei, weit verbreitet ist, ist das ein Trugschluss. Wer an mehreren Aufgaben gleichzeitig arbeitet, verliert schneller den Fokus und die Qualität leidet. Deine umfängliche Konzentration gilt dann nicht mehr nur einer Aufgabe, sondern mehreren – und darunter leiden letztlich alle Tätigkeiten inkl. du selbst. Nutze daher die Methoden des Zeitmanagements und arbeite Task für Task nacheinander ab.
Tipp 5: Sage «Nein»
Wie viele der Aufgaben, die deine To-do-Liste immer länger werden lassen, sind wirklich wichtig und tatsächlich allein deine Aufgabe? Überprüfe genau und delegiere, wo möglich. Sage nicht zu allen Tätigkeiten, die auf dich zukommen, automatisch «Ja». Wenn gewisse Themenstellungen nicht zu deinem Zuständigkeitsbereich gehören oder du sowieso bereits ausreichend Tasks zu erledigen hast, dann traue dich «Nein» zu sagen.
Tipp 6: Ordnung muss sein
Für die Steigerung deiner Produktivität und Effektivität ist Ordnung ebenfalls hilfreich. Räume deinen Arbeitsplatz auf und sorge für ein gemütliches Ambiente, in dem du dich wohlfühlst. Unordnung kann unter Umständen Stress erzeugen. Je aufgeräumter dein Arbeitsplatz ist, desto leichter fällt dir das Konzentrieren und Kreativität kann besser fliessen.