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Die wichtigsten Verkaufstipps für Treuhänder

Wie verkaufen Treuhänder am besten? Mit klassischer, aggressiver Werbung die Werbebotschaft vermitteln? Ist das überhaupt noch zeitgemäss? Überzeuge dich selbst, warum du heute mit Soft-Selling-Techniken erfolgreicher sein kannst. Wichtig ist, die Probleme und Bedürfnisse deiner Mandanten zu erkennen. Nur so kannst du Lösungen vorschlagen, die auch auf nicht-werbliche Weise einen Mehrwert schaffen.

Der lösungsorientierte Ansatz

Mein Tipp für dich: Verkaufe Lösungen, statt deine Treuhanddienstleistungen direkt zu verkaufen.
Um die Probleme deiner Kunden besser zu verstehen, solltest du Analysedaten mit einbeziehen. Nur so kannst du die Probleme und Herausforderungen deiner Kunden besser verstehen und entsprechend zielgerichtet adressieren. Eine Analyse deiner Verkaufsdaten beispielsweise kann dir aufzeigen, wie viele deiner Mandanten Hilfe bei der Steuererklärung beantragt haben. Mache dir diese Information zu Nutzen und biete massgeschneiderte Lösungen an, die genau auf dieses Bedürfnis abzielen. Deine Verkaufswahrscheinlichkeit steigt damit automatisch. Im Kundengespräch kannst du aktiv auf die Herausforderung des Kunden eingehen und ihm die ideale Lösung dafür anbieten. Damit verkaufst du einfach nicht mehr nur deine Dienstleistungen, sondern du vermittelst deinen Verkäufern einen direkten Mehrwert.

Verkaufe Lösungen, statt Treuhanddienstleistungen.

Content Marketing für Treuhänder

Neben dem lösungsorientierten Ansatz lohnt sich auch die Selbstvermarktung über Inhalte. Auch so kannst du weg vom klassischen, aggressiven Verkaufen und hin zum Verkauf über Mehrwert. Um Mehrwert mit deiner Zielgruppe zu teilen, bieten sich dir viele Möglichkeiten.
Führe einen Blog oder sei aktiv in den sozialen Medien, um deine Buchhaltungsprodukte und -dienstleistungen zu vermarkten. So kannst du beispielsweise einen Blog führen, Videos oder Posts in den sozialen Medien nutzen, um deine Buchhaltungsprodukte und -dienstleistungen zu vermarkten. Ziel ist es, dass du mit informativen und hilfreichen Beiträgen das Interesse deiner Zielgruppe weckst und nicht mit klassischen, plakativen Anzeigen.
Wenn du dich für einen Blog entscheidest, nutze dieses Medium, um Ratschläge zu geben, wie allgemeine Buchhaltungsfehler vermieden werden könne. Für die Ansprache der Millenial-Zielgruppe lohnt sich definitiv das aktive Betreiben von Social Media Kanälen, wie beispielsweise Facebook, Twitter oder Instagram.

Blogging Tipps für Treuhänder

Mein Tipp: Ermutige potenzielle Kunden, dir Fragen zu stellen. Das hilft dir beim Beziehungsaufbau – und dabei in einer ungezwungenen Atmosphäre. Auch lernst du so schneller die Herausforderungen und Probleme deiner Zielgruppe kennen, die du dann wieder im lösungsorientierten Ansatz adressieren kannst.

Verringere die Kaufschwelle mit kostenloser Beratung

Du bietest cloudbasierte Software an? Perfekt. Wenn du beispielsweise Kunden hast, die viel unterwegs sind, biete ihnen eine kostenlose, einmonatige Testversion dieser Software an. Die Kunden können den vollen Umfang der Software während der Testtage kennen und schätzen lernen. Damit reduziert sich automatisch die Kaufschwelle, da der Kunde den Mehrwert der Software in der Testphase kennengelernt hat und damit die zusätzlichen Kosten für gerechtfertigt findet. Damit sinkt die Kaufschwelle und je geringer die Kaufschwelle, desto wahrscheinlicher ist ein Abschluss.

Reduziere die Kaufschwelle deiner Zielgruppe und erhöhe so die Kaufwahrscheinlichkeit.

Kennst du Cross Sell?

Mit Cross Selling oder dem sogenannten «Querverkauf» lässt sich ebenfalls die Verkaufswahrscheinlichkeit steigern. Wie das geht? Du verkaufst zusätzlich ergänzende Produkte oder Dienstleistungen. Diese sind separat erhältlich, bieten jedoch einen Mehrwert für deine anderen Produkte. Diese Taktik ist natürlich besonders nützlich, um deine Produkte und Dienstleistungen miteinander zu verknüpfen. Damit erzielst du schnell und einfach eine höhere Verkaufsquote. So könntest du beispielsweise zusätzlich Trainingskurse verkaufen, um anspruchsvollere Buchhaltungsprogramme zu begleiten. Eine andere mögliche Alternative wäre ein Workshop oder Seminar, in dem du deinen Kunden die Grundkenntnisse der Buchhaltung näher bringst.

Fazit

Egal, ob du dich nun für den lösungsorientierten, den inhaltsorientierten Ansatz, die kostenlose Beratung, das Cross Selling-Prinzip oder für alles auf einmal entscheidest – du siehst, dass es in jedem Verkaufstipp um den Mehrwert für den Kunden geht. Lerne den Kunden und dessen Herausforderungen kennen, adressiere gezielt mit Mehrwert und gehe weg vom klassisch, aggressiven Ansatz. So hebst du dich von deiner Konkurrenz ab und bleibst länger wettbewerbsfähig.

joel ben hamida expert
Joël Ben Hamida

Eidg. dipl. Verkaufsleiter

Joël Ben Hamida, eidg. dipl. Verkaufsleiter, war über 8 Jahre bei der Firma bexio als CCO (Chief Commercial Officer) und als Leiter Treuhand vertreten. In dieser Position beriet er Treuhänder und deren Mandanten für die zukünftige Zusammenarbeit mit der Business-Software. Zuletzt war er als Head of Community & Education für die bexio Academy verantwortlich. Bis 2014 war er Leiter Business Development AbaWeb bei der ABACUS Research AG. Als Digitalisierungsprofi im Treuhandbereich ist er an Fachtagungen gefragt und leitet zusammen mit den Teilnehmern Workshops zum Thema Digitalisierung. Joël Ben Hamida Dozent ist zudem als Dozent bei Weiterbildungsinstituten tätig und unterrichtet dort Marketing, Verkauf, Controlling und Distribution. Joël Ben Hamida ist in den sozialen Medien sehr aktiv, um sich auszutauschen, weiterzubilden und zu informieren.

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