26. SEPTEMBER 2019

Mit vier Buchstaben zum Erfolg

Wie bleiben Sie erfolgreich? Wie steigern Sie Ihren Umsatz? Funktionierende Geschäftsprozesse sind dabei elementar. Doch wo setzt man an? Die SWOT-Analyse kann hierfür ein geeignetes Tool für Sie sein. Vor allem für KMU und Jungunternehmen, die noch nicht sehr vertraut mit den Marktverhältnissen sind, kann eine SWOT-Analyse hilfreich sein. Warum und wie Sie am besten eine «Stärken-Schwächen-Analyse» für sich und Ihre Unternehmung nutzen, erfahren Sie in diesem Beitrag.

Gastbeitrag von IFJ Institut für Jungunternehmen

Sie stecken mitten in der Gründung Ihres eigenen Unternehmens oder möchten aktuellen Herausforderungen strategisch entgegenwirken? Wenn Sie auf der Suche nach einem strategischen Analyse-Tool sind, werden Sie einige Möglichkeiten entdecken. Darunter auch die sogenannte «Stärken-Schwächen-Analyse», kurz SWOT-Analyse. Diese Analyse ermöglicht Ihnen eine Momentaufnahme Ihres Unternehmens und das dabei mit einem Blick auf interne sowie externe Umstände. «SWOT» ist dabei das Akronym und steht für «Strenghts» (dt. Stärken), «Weaknesses» (dt. Schwächen), «Opportunities» (dt. Chancen) und «Threats» (dt. Risiken). Diese Reflektion über den Markt sowie die eigene Unternehmung ist essenziell bei der Ausarbeitung einer sinnvollen Strategie.

Bei der SWOT-Analyse analysieren und hinterfragen Sie interne wie externe Einflussfaktoren auf Ihr Unternehmen und können aus den Ergebnissen strategische Optimierungsmassnahmen ableiten. Das bedeutet, dass Sie eine Unternehmensanalyse mit internen Einflussfaktoren, sowie eine Umweltanalyse mit externen Einflussfaktoren durchführen müssen. Dies hilft Ihnen, einen umfassenden Blick auf Ihr Unternehmen zu erhalten und schnell Ansatzpunkte für Optimierungsmöglichkeiten festzustellen.

«Bei der SWOT-Analyse analysieren und hinterfragen Sie interne wie externe Einflussfaktoren auf Ihr Unternehmen und können aus den Ergebnissen strategische Optimierungsmassnahmen ableiten.»

Tipps zum Erstellen einer SWOT-Analyse:


Stärken:

  • Was sind unsere wichtigsten Kompetenzen?
  • Welche Erfahrungen haben wir bereits gemacht, aus denen wir lernen konnten?
  • Von welchem Know-how profitieren wir?
  • Mithilfe welcher Stärken konnten wir zurückliegende Erfolge erreichen?

Schwächen:

  • Bei welchem Teil unserer Unternehmung verlieren wir Geld?
  • Welche Ressourcen könnten in Zukunft nicht mehr garantiert sein?
  • Welches Produkt/Dienstleistung verkauft sich im Vergleich zu den anderen schlechter?
  • Welche Schwachstellen könnten wir zukünftig vermeiden?

Chancen:

  • Welche Kundenbedürfnisse gibt es, die wir unbedingt abdecken sollten?
  • Welche Trends sind auf unserem Markt festzustellen und wie können wir davon profitieren?
  • Welche Rückmeldungen erhalten wir bezüglich unseren Produkten/Dienstleistungen im Vergleich zu Wettbewerber?

Risiken:

  • Welche Trends könnten uns künftig gefährden?
  • Gibt es Anpassungen der Vorschriften, die wir berücksichtigen müssten?
  • Welcher Konkurrent gewinnt an Bedeutung am Markt und könnte gefährlich werden?

«Nach der Analyse gilt es, die Stärken und Chancen zu nutzen, die Schwächen zu minimieren und die Risiken zu meiden.»

Wenn Sie die SWOT-Analyse für die Erarbeitung der Strategie heranziehen, achten Sie darauf, dass diese dynamisch ist. So können Sie schnell und effizient auf Änderungen in der Analyse reagieren. Dies ist schliesslich der Grundsatz der Strategie.

IFJ - Institut für Jungunternehmen

Das Institut für Jungunternehmen (IFJ) ist die führende Anlaufstelle für Firmengründer/innen in der Schweiz. Seit 1989 verwirklichten über 100'000 Unternehmer/innen ihren Traum von der eigenen Firma. Viel Erfahrung, persönliche Beratung und Begleitung sorgen für Ihre professionelle Firmengründung.