15. Februar 2018 |

Stress am Arbeitsplatz? Muss nicht sein!

Stress am Arbeitsplatz? Muss nicht sein!

Oooohhmmmm…. Haben Sie schon lange nicht mehr diese innere Ruhe empfunden? Haben Sie permanent zu viel zu tun, müssen Sie unter enormem Zeitdruck arbeiten und können selbst im Feierabend und in den Ferien nicht abschalten?

Wir verraten Ihnen die Top 10 der Stressfaktoren am Arbeitsplatz und wie Sie beim Auftreten entsprechend gegensteuern können.

Was ist Stress überhaupt?

Stress ist nicht immer gleich Stress. Man unterscheidet zwischen positivem, in der Regel kurzfristigem Stress und dem negativen, langfristigen Stress.

Positiver Stress, wie er zum Beispiel vor einer Prüfung, einem wichtigen Vortrag oder beim ersten Kuss auftritt, wirkt motivierend und regt einen zu Höchstleistungen an. Doch es ist der negative Stress, der unseren Arbeitsalltag und insbesondere unsere Gesundheit stark beeinträchtigen kann. Vor allem wenn er über einen längeren Zeitraum anhält. Negativer Stress wird beispielsweise durch enormen Zeitdruck, Hektik im Arbeitsalltag oder durch Mobbing ausgelöst.

Top 10 der stressauslösenden Faktoren am Arbeitsplatz

  1. Mobbing
  2. Permanente Unterbrechungen beim Arbeiten
  3. Leistungsdruck
  4. Fehlende Anerkennung
  5. Angst vor Kündigung
  6. Konkurrenzempfinden
  7. Konflikte am Arbeitsplatz
  8. Schlecht kommunizierte Ziele
  9. Schlechte Arbeitsbedingungen (Lichtverhältnisse, Sitzmöglichkeit...)
  10. Fehlende Verantwortung 

Wichtig dabei ist: Stress empfindet jeder individuell. Was für den einzelnen eine spannende Herausforderung ist, kann für den nächsten schon zu einer wirklichen Stresssituation führen. Der eine ist gegen gewisse Störungen am Arbeitsplatz resistenter, der andere empfindlicher. Häufig werden daher Stress oder durch Stress ausgelöste Krankheiten nicht gerne angesprochen. Die Angst, auf Unverständnis oder gar Hohn zu stossen, ist gross. Dies fördert den Stress und damit die Belastung für den Körper nur noch mehr.

Die Folge: Depressionen, Schlaflosigkeit, innere Unruhe, Bluthochdruck, geschwächtes Immunsystem, Abgeschlagenheit; man zieht sich immer mehr aus dem sozialen Umfeld zurück.

Gemäss einer Umfrage der «Gesundheitsförderung Schweiz» ist jeder vierte Arbeitnehmer am Arbeitsplatz überfordert und empfindet seine Belastung als zu hoch.

Jeder vierte Erwerbstätige hat Stress, das heisst mehr Belastungen als Ressourcen am Arbeitsplatz.

Gesundheitsförderung Schweiz

Umgang mit Stress am Arbeitsplatz

Stress und daraus resultierende Krankheiten schleichen sich langsam über die Jahre ein. Daher ist es umso wichtiger, sich immer zu fragen: Ist es zu viel für mich? Wächst mir die Arbeit über den Kopf? Ist es eine Phase oder geht das schon viel zu lange so? Was könnte ich ändern, um den Stress zu reduzieren? Hier ein paar Tipps gegen Stress am Arbeitsplatz.

Sprechen Sie Ihre Stressfaktoren offen an

Viele Stressfaktoren lassen sich im Gespräch mit dem Vorgesetzten oder den Kollegen klären. Stresst Sie der lange Pendelweg – besprechen Sie die Möglichkeiten teilweise von zuhause aus zu arbeiten. Sind Ihre Aufgaben und Ziele für Sie nicht klar definiert und Sie deswegen gestresst und überfordert? Schaffen Sie Klarheit in einem persönlichen Gespräch. Konflikt mit einem Kollegen? Sprechen Sie dies deutlich an und ziehen Sie gegebenenfalls einen Mediator als Vermittler hinzu.

Bewegung und gesunde Ernährung

Nutzen Sie Mittagspausen für einen Spaziergang. Selbst bei bewölktem Himmel nimmt Ihr Körper wichtige Sonnenstrahlen und frische Luft auf. Auch eine gesunde Ernährung kann sich positiv auf gestresste Personen auswirken. Versuchen Sie nicht, spät abends ungesundes Fast Food zu essen. Achten Sie lieber auf frische Zutaten wie Obst und Gemüse.

Gut geplant ist halb gewonnen

Schreiben Sie To-do-Listen, versuchen Sie Aufgaben zu priorisieren und hören Sie auf sich selbst. Wann sind Sie am aktivsten? Direkt am Morgen oder brauchen Sie etwas Anlaufzeit? Kein Problem: legen Sie wichtige Aufgaben in Ihre aktive Phase und erledigen in den anderen beispielsweise das Lesen und Beantworten von E-Mails.


Weitere Tipps für produktives Arbeiten finden Sie hier.

Fazit: Stress bedeutet immer eine Alarmbereitschaft des Körpers. Achten Sie auf Ihren Körper – mit genügend körperlicher Fitness und gesunder Ernährung fällt es einem leichter, in schwierigen Situationen einen kühlen Kopf zu bewahren. Gönnen Sie sich zudem Momente des Nichtstuns, um Ihre Produktivität und Kreativität wieder zu steigern.

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