25. Oktober 2018 |

IoT - oder das Internet der Dinge

Dieses Beispiel beschreibt am besten den Begriff «IoT» oder auch «Internet der Dinge». Er beschreibt dabei Technologien, die es ermöglichen, dass virtuelle und physische Gegenstände miteinander kommunizieren. Ihre alltäglichen Gegenstände sind dabei mit dem Internet verknüpft und ermöglichen so einen Datenaustausch. Hierfür werden Chips, Sensoren, verschiedene Speicher und Softwaresysteme eingesetzt. Das Ziel dabei ist es, dass Computer Menschen im Alltag unterstützen, ohne sich dabei bemerkbar zu machen. In diesem Zusammenhang tritt auch häufig der Begriff «Big Data» auf. 

Big Data

Big Data ist eine extrem grosse Datenmenge, die mit herkömmlichen Methoden nicht mehr ausgewertet werden kann. Und diese Datenmenge wächst kontinuierlich. Bei jedem Einkauf mit der EC-Karte, bei jeder Google-Suche sowie bei jeder Bewegung, die wir mit einem GPS-Tracking-Gerät machen oder bei jedem Einkauf mit der Treuekarte. Auswertungen dieser riesigen Datenmengen, die man von Hand nicht mehr auswerten kann, werden dank Big-Data-Analysen nun möglich. Die Auswertungen können heute beispielsweise bereits als Frühwarnsysteme für Katastrophen oder Krise genutzt werden.

Kommen wir also auf unser Kühlschrank-Beispiel zurück. Realität oder Zukunftsvision? Tatsächlich ist dies schon Realität. Verschiedene Kühlschrankhersteller haben einen «lebenden und mit uns kommunizierenden» Kühlschrank schon im Sortiment. Was jetzt noch eher eine Seltenheit ist, wird in ein paar Jahren Normalität in den Haushalten sein.

Vielleicht ist Ihr zuhause ja schon «smart». Steuern Sie beispielsweise Ihre Heizung über das Internet, oder haben Sie einen Staubsauger, den Sie per Klick in einer App losschicken können? Vielleicht aber nutzen Sie auch einen virtuellen Assistenten, um Musik spielen zu lassen oder beispielsweise den Film für den Abend auszuwählen?

Wenn Sie das mit «Ja» beantworten können, nutzen Sie bereits diese Technologien. Die Digitalisierung und damit auch die «Dinge», die mit dem Internet verbunden sind, werden immer weiter zunehmen.

Als «Internet der Dinge» bezeichnet man Technologien, die virtuelle und physische Gegenstände miteinander vernetzen.

In diesem Zusammenhang taucht auch immer schnell die Frage nach dem Datenschutz auf. Wie sicher sind meine vernetzen Dinge? Wenn mein Sprachassistent mir zuhört, wer hört dann noch zu? Kann ich jeglichen Fremdkontakt ausschliessen? Möchte ich, dass mein Smartphone automatisch weiss, wann ich am Morgen das Haus für die Arbeit verlasse und wie lange mein Arbeitsweg an diesem Morgen sein wird? Ohne, dass ich es ihm jemals spezifisch gesagt hätte?

Was ist, wenn wir uns zu sehr auf diese Technik, und das «Internet der Dinge» verlassen? Wird es uns schaden oder müssen wir es als eine natürliche Entwicklung ansehen und von den vereinfachten Prozessen profitieren? Wird die nächste Generation gar nicht mehr darüber nachdenken, weil es für Sie das normalste der Welt ist, dass sich der Kühlschrank selbst um den Vorrat an Milch kümmert?

Das wichtigste ist:
Entscheiden Sie selbst, wie sehr Sie dem «Internet of Things» Raum geben möchten und behalten Sie stets die Kontrolle über alle «smart things».

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