11. Oktober 2018 |

Design Thinking: Ideen neu entwickeln

Design Thinking. Dieser Begriff setzt sich zwar aus den Wörtern «Design» und «Thinking» zusammen, doch es geht dabei um viel mehr als nur das «Design».
Bei diesem Ansatz wird versucht, Probleme zu lösen oder neue Ideen zu entwickeln. Hierbei setzt man ein Team zusammen aus unterschiedlichen Disziplinen. Nur so kann garantiert werden, dass möglichst viel Input aus unterschiedlichen Bereichen zusammen kommt.

Doch was ist nun die Idee dahinter? Wie geht man vor? Und was kann man mit diesem Ansatz zur Lösungsfindung erreichen?

Bei Design Thinking geht es in erster Linie darum, die bestmögliche Lösung für den Anwender zu finden. Ziel ist es, dass dieser überzeugt wird und man seinen Kundennutzen erfüllt. Denn nur so kann man als Unternehmer seinen Absatz steigern, die Kundenzufriedenheit erhöhen und damit auch die Kundenbindung stärken.

«Design Thinking bedeutet, sich in die Lage des Kunden hineinzuversetzen und dessen Bedürfnisse und Motivation bestmöglich zu erfüllen!»

Mit dieser Methode wird also versucht, die Bedürfnisse und die Motivation von Menschen zu berücksichtigen. Doch wie macht man das am besten?

Ein Beispiel…

Stellen Sie sich vor, Sie stellen Portemonnaies her und Sie möchten Ihren Absatz erhöhen. Wie gehen Sie vor? Was würden Sie verändern?
In einem ersten Schritt stellen Sie ein Team aus 5-10 Personen aus Ihrem Unternehmen  zusammen, die aus unterschiedlichen Bereichen kommen. Dann folgt ein gemeinsames Brainstorming. Hierzu ist immer wichtig, seine Zielgruppe und deren Bedürfnisse genau zu kennen.

Befragen Sie also Ihre Zielgruppe. Nur so finden Sie heraus, was Ihre Kunden wirklich wollen. Jeder Mensch hat unterschiedliche Bedürfnisse. Oder in diesem Zusammenhang auch Anforderungen an ein Produkt, wie das Portemonnaie. Frau Meier beispielsweise wünscht sich viel Platz für Fotos Ihrer Familie und für Münzen für den Einkaufswagen. Herr Pante dagegen wünscht sich ein schlankes Modell. Für ihn kann es nicht schlank genug sein. Und ein Münzfach? Braucht er sowieso nicht. Münzen landen bei ihm in der Hosentasche. Er zahlt sowieso meistens mit der Karte, also sind viele Kartenfächer für ihn ein absolutes Muss. Für die 17-jährige Jeanette dagegen muss es schön bunt und ausgefallen sein und am besten gerade absolut im Trend. Und möglichst viel Platz für Erinnerungsstücke haben, wie beispielsweise der Beleg aus dem Restaurant des ersten Dates oder ein Foto mit der besten Freundin vom Tag am See.

Erst wenn Sie die unterschiedlichen Bedürfnisse Ihrer Zielgruppe kennen, können Sie genau das Produkt oder die Dienstleistung anbieten, die deren Bedürfnisse und Motivation erfüllt.

Auch das Produkt-Team von bexio bedient sich dieser Methode. Schauen Sie in unserem Werkstattbericht vorbei, in dem regelmässig über die Prozesse und die Entwicklung im bexio Produkt-Team berichtet wird.

Beim Prozess des Design Thinkings geht es um das Durchlaufen verschiedener Phasen. So müssen als erstes die Bedürfnisse verstanden und genau beobachtet werden. Im Anschluss daran folgt eine Analyse der Erkenntnisse und im nächsten Schritt geht es darum, eine Art Prototypen zu visualisieren. Dieser wird dann bewertet und gegebenenfalls optimiert. Wenn dieser auch bei einer Test-Zielgruppe Anklang findet, geht es an die Implementierung.

Beispiel: Ideenprozess bei bexio

Diese Phasen werden wiederholt durchlaufen, bis ein zufriedenstellendes Ergebnis erzielt wird. 
Probieren Sie es doch einmal aus!

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