Produktverwaltung: Dank Online Software die Produkte im Blick

Produktverwaltung wird hier in einem umfassenden Sinne des modernen Managements verstanden. Hier kommt es nicht nur darauf an, wie in der Lagerwirtschaft Produkte zu verwalten; sondern auch, wie der Prozess der Produktentwicklung bis hin zum Verkauf zu gestalten ist. Darum sollen hier die vier wesentlichen Schritte des Produktmanagments aufgeführt und erklärt werden.

 

Der Ablauf des modernen Produktmanagements mit seinen Schritten

Modernes Produktmanagement bildet heute eine für den Unternehmenserfolg zentrale Aufgabe. Besonders kritisch ist sie für produzierende Unternehmen, da hier die Gestaltung der erstellten Produkte über den Unternehmenserfolg entscheidet. Das moderne Produktmanagement ist umfassend: Es reicht von der Marktforschung über die Wettbewerbs- und Verbraucheranalyse, über die Produktion, die Warenwirtschaft und den Vertrieb bis hin zum Verkauf und Kommunikation. Im Produktmanagement werden alle diese Funktionen, die in einer Kette liegen, auf ein bestimmtes Produkt oder eine Produktgruppe bezogen und aus der Sicht des Produktes durch den Produktmanager koordiniert. Je nach Unternehmenstyp und Unternehmensgrösse wird die Produktverwaltung organisatorisch in einer eigenen Abteilung konzentriert und nach Produktgruppen gegliedert.

Produktplanung und Produktentwicklung

Durch Marktforschung ist zu ermitteln, welche Produkte am Markt gebraucht werden. Diese Marktforschung wird durch Daten aus der Betreuung von Kunden, die ähnliche Produkte der Firma bereits anwenden, ergänzt. Bereits in der Produktentwicklung werden also Marktdaten verarbeitet, um so optimal marktfähige Produkte anbieten zu können.

Produktion und Warenwirtschaft

Die Produktionsverfahren werden so gestaltet, dass das Produkt Kundenbedürfnisse optimal erfüllt. Die Erfahrungen aus der Produktion anderer und ähnlicher Produkte, zum Beispiel was das Auftreten von Schwachstellen angeht, werden in den Produktionsverfahren berücksichtigt. Dabei wird das Produktmanagement bestrebt sein, ein Optimum zwischen Produktionskosten und Produktqualität zu finden. Das Produktmanagement hat dafür zu sorgen, dass Termine bezüglich des Produkts zwischen Produktentwicklung, Produktion und Vertrieb koordiniert und überwacht werden. Die rein warenwirtschaftliche Produktverwaltung, also etwa die Sicherstellung ausreichender Lagerbestände bestehender Produkte, ist dagegen nicht Aufgabe des Produktmanagements.

Software für KMU zur Produktverwaltung: bexio

Um den Überblick zu behalten, lohnt sich Software zur Lagerverwaltung. So haben Sie nicht nur Ihre Warenein- und Warenausänge im Blick, sondern auch Ihren gesamten Lagerbestand und Ihren Produktkatalog. Für Kleinunternehmen ist entscheidend, dass die Software intuitiv bedienbar ist. So können Ressourcen gespart werden, um mehr Zeit fürs Kerngeschäft zu haben. Die Funktionen der Produktverwaltung in der Business Software bexio auf den Punkt gebracht:

  • Verwalten Sie alle Ihre Produkte und Dienstleistungen direkt in bexio
  • Ihre bestehenden Produkte können sie aus Excel importieren
  • Produkte direkt in Angebote, Aufträge und Rechnungen einfügen
  • Verknüpfen Sie Produkte mit Lieferantenkontakten
  • Set-Produkte und Staffelpreise

Nebst der Lagerverwaltung bietet die umfassende Business Software auch Fakturierungs- und Buchhaltungsfunktionen. So profitieren Kleinunternehmer von Synergien: Lagerbewegungen erfolgen automatisch nach Bestelleinang. Die ganze Auftragsbearbeitung von den Angeboten bis zu den Rechnungen sind mit der Lagerverwaltung verknüpft. Ein Beispiel: Bezahlte Rechnungen nach Lieferungen werden in der Buchhaltung direkt verbucht.

Kommunikation

Das klassische Marketing, das eigentlich auch schon die Produktgestaltung selbst umfasst, setzt in der Entwicklung einer dem Produkt angemessenen Kommunikationsstrategie an. Je nach Art des Produktes, insbesondere bei Konsumprodukten, beginnt die Kommunikation bereits mit dem Produktdesign. Das Design soll optimalerweise die Produkteigenschaften kommunizieren und sich aktuellen Trends anpassen. Hierauf setzen Produktname und Werbung. Je nach Produkt und Abnehmerkanälen ist der optimale Mix zwischen den verschiedenen Kommunikationsmitteln festzulegen. In diesen Prozessen unterstützt das Produktmanagement die zentrale Marketingabteilung mit ihrem Wissen über Produkt, Märkte, Wettbewerber und Kunden. In dieser Phase arbeiten also Marketing und Produktmanagement eng zusammen. Mit steigender Produktkomplexität ist erfahrungsgemäss der Einfluss des Produktmanagements auf den Marketingprozess höher als der Einfluss der Marketingabteilung, die eher Techniken und Wissen bereitstellt.

Vertrieb

Für das Produkt wird ein optimaler Vertrieb aufgebaut oder der bestehende Vertrieb auf das neue Produkt geschult. Je nach Art des Produktes wird der Vertrieb sich eher auf die Geschäftsbeziehungen zu anderen Unternehmen oder auf die Verteilung des Produktes an den Endverbraucher konzentrieren. Besonders kritisch ist das Produktmanagement in komplexen Geschäftsbeziehungen zwischen Unternehmen, zum Beispiel im Maschinenbau. Das Wissen über neue Technologien muss hier an die bestehenden und potenzielle neue Kunden verteilt werden, um so die Absatzchancen für die neuen Produkte zu erhöhen. Das Produktmanagement plant und steuert diese Prozesse über Messen, Schulungsveranstaltungen, Fachartikel, Konferenzen und Kundenbesuche.

Elektronisches Produktmanagement

Ziel des elektronischen Produktmanagements ist, Daten, die bei Entwicklung, Herstellung, Lagerhaltung, im Vertrieb und dem After Sales Service anfallen, zu speichern und verfügbar zu machen. Hierfür gibt es am Markt bereits Standardprogramme, die sich aber zurzeit ständig weiterentwickeln. Revolutionäre Konzepte stehen hier in der Industrie 4.0 an, bei der die Datenverarbeitung und vor allem die Vernetzung auf ein völlig neues Niveau getrieben werden. Hier geht es um die Informatisierung der gesamten Fertigung und Logistik, extreme Wandlungsfähigkeit, wirtschaftliche Kleinserien, Ressourceneffizienz, ergonomische Gestaltung sowie die Integration von Kunden und Geschäftspartnern in Geschäfts- und Wertschöpfungsprozesse. So werden etwa bereits in der Produktion Erkenntnisse aus dem Kundenverhalten integriert. Der Einfluss der Kundenbedürfnisse auf die Produkterstellung steigt. In dieser revolutionär neuen Art der Industrieproduktion wird die Bedeutung des Produktmanagements weiter erheblich steigen.

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