Hilfreiche Tipps für die Existenzgründung

Mit der Existenzgründung wagt ein Arbeitnehmer den Schritt in die unternehmerische Selbstständigkeit – er gründet seine eigene Firma. Diesen Schritt kann er alleine, durch Gründung eines Einzelunternehmens oder zusammen mit anderen machen. Letzteres bedeutet, dass eine Gesellschaft gegründet wird. Im Gesetz sind verschiedene Gesellschaftsformen verankert, unter welchen Firmengründer die für sie geeignetste aussuchen können. Es ist empfehlenswert, eine dieser Formen zu wählen, um das Risiko auf das Gesellschaftskapital zu beschränken. Wer sich für ein Einzelunternehmen entscheidet, haftet für Geschäftsschulden mit seinem gesamten Privatvermögen. Im Prinzip steht die Möglichkeit der Unternehmensgründung jedem jederzeit frei. Es gibt nur wenige Voraussetzungen, wie zum Beispiel die vom Gesetz verlangte Handlungsfähigkeit. In fachlicher Hinsicht gibt es gewisse Einschränkungen. Wer nicht über die nötigen Kenntnisse verfügt, kann den entsprechenden Beruf nicht ausüben. Diese Einschränkungen sind nötig, denn sie dienen dem Konsumentenschutz. Der Staat hat ein großes Interesse an solchen Gründungen, denn volkswirtschaftlich betrachtet, kann eine Unternehmung zum Beispiel durch die Schaffung von Arbeitsplätzen oder das Hervorbringen von Innovationen einen bedeutenden Beitrag zu dem wirtschaftlichen Wohl eines Landes leisten. Deshalb bieten die meisten Staaten finanzielle Hilfe in Form von Fördermitteln oder Darlehen für Personen zur Verfügung, welche die Gründung ihrer eigenen Firma planen. Zusätzlich zu diesen finanziellen Unterstützungsformen können Gründungsinteressierte auch verschiedene Beratungsangebote des Staates in Anspruch nehmen.

Die Erstellung eines Businessplans

Besondere Bedeutung kommt im Rahmen der Unternehmensgründung dem Businessplan zu. Er entscheidet in vielen Fällen über Existenz oder Nicht-Existenz. Besonders angehende Unternehmer, die nicht über das benötigte Eigenkapital verfügen, kommen nicht an der Erstellung eines solchen Plans vorbei. Dieser Geschäftsplan dient dazu, potenzielle Kapitalgeber – ohne deren Unterstützung das Vorhaben nicht umsetzbar wäre – von der Geschäftsidee zu überzeugen. Entsprechend diesem Zweck sollte der Businessplan sorgfältig und professionell erstellt werden. Wer eine Firmengründung in Betracht zieht, sollte deshalb im Vorfeld prüfen, ob er oder sie die Unterstützung durch einen Profi in Anspruch nehmen möchte. Selbst wenn genügend eigene finanzielle Mittel vorhanden sind, empfiehlt es sich, vor der Gründung einen solchen Plan zu erstellen. Nicht selten lassen sich damit bereits im Vorfeld Schwachstellen im Unternehmenskonzept aufspüren und beheben.

Existenzgründung: Chance oder Risiko?

Eine eigene Existenz zu gründen, kann eine gute Lösung sein. Wer auf dem Arbeitsmarkt chancenlos zu sein scheint, entpuppt sich unter Umständen als kreativer, erfolgreicher Geschäftsmann. Es ist wichtig, sich gründlich über die Möglichkeiten in der gewählten Branche zu informieren. Schade ist es, wenn kreative Geschäftsideen oder nutzbringende Produkte alleine deshalb wieder vom Markt verschwinden, weil betriebswirtschaftliche Aufgaben wie die Erstellung und Umsetzung einer Marketingstrategie entweder schlecht oder gar nicht erfüllt werden. Nicht selten fällt eine Unternehmung kurz nach der Gründung dem Konkurs zum Opfer. Nicht alle der vermeintlich erfolgreichen Firmen sind wirklich so rentabel, wie es für Außenstehende den Anschein hat. Gerade kleine Firmen können nur schwer im Markt Fuß fassen.

Die Existenzgründung in der Schweiz

In der Schweiz können alle volljährigen und handlungsfähigen Personen, die über das Schweizer Bürgerrecht oder eine Arbeitsbewilligung verfügen, eine eigene Unternehmung gründen. Die Gründung kann in Form einer Einzelfirma oder einer, der vom Schweizerischen Obligationenrecht festgelegten, Gesellschaftsformen erfolgen. Die beliebtesten Formen sind in der Schweiz die AG (Aktiengesellschaft) und die GmbH (Gesellschaft mit beschränkter Haftung), wobei die AG im Gegensatz zur GmbH ein höheres Mindestkapital von CHF 100 000 verlangt. Obwohl davon nur 50 Prozent tatsächlich einbezahlt werden müssen, sollte mit mehr als tausend Franken alleine für die Gründungsformalitäten gerechnet werden. Auch die verschiedenen gesetzlich vorgeschriebenen Versicherungen wie Kranken-, Unfallversicherung oder AHV (Alters- und Hinterlassenenversicherung) sollten im Budget eingeplant werden. Nicht nur in Sachen Verdienst, sondern auch wenn es um die Frage der Steuerbelastung geht, ist die Schweiz ein attraktiver Standort. Da jedoch jede Gemeinde ihren ganz persönlichen Steuersatz festlegen darf, bestehen innerhalb jedes Kantons verschiedene, mehr oder weniger geeignete Orte für die Existenzgründung. Wer eine Einzelfirma gründet, kann sich zudem gegen einen festen Wohnsitz in der Schweiz entscheiden, um bei den Lebenshaltungskosten zu sparen. Da solche Wohnsitzpflichten jedoch von Kanton zu Kanton unterschiedlich sein können, muss diese Möglichkeit vorher abgeklärt werden.

Wie Ihnen eine Business Software bei der Existenzgründung hilft:

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