28.10.2016 | 1 Kommentar

Schweizer KMU stapeln höher als der Mount Everest

Zum Weltspartag am 31. Oktober 2016 haben wir gerechnet: Wir wollen das Potenzial veranschaulichen, wie viel Papier eingespart werden kann, wenn Rechnungen nicht mehr ausgedruckt, sondern elektronisch verschickt werden. Unser Gedankenexperiment.

Eine Menge KMU verursachen eine Menge Papier

KMU verbrauchen mehr Papier für Rechnungen als der Mount Everest hoch ist

Die über 6000 Unternehmen, die mit bexio arbeiten, sorgen für viel Papierkram. Monatlich werden mehr als 100’000 Rechnungen mit der Business Software verschickt; im Schnitt also knapp 17 Rechnungen pro Unternehmen und Monat. Rechnen wir diese Häufigkeit für das KMU-Land Schweiz mit seinen rund 561’600 Unternehmen (Jahr 2013) hoch, könnten durchschnittlich 9’547’200 gedruckte Rechnungen im Monat eingespart werden (561’600 KMU x 17 Rechnungen) - dank elektronischem Versand. 

«Wir sehen, dass in vielen Kleinunternehmen noch sehr viel mit Papier gearbeitet wird»

Jeremias Meier, Geschäftsführer von bexio

Nehmen wir an, jede Rechnung entspricht einer A4-Seite, sind dies also 9’547’200 A4-Blätter pro Monat. Um diese Menge zu verdeutlichen, werden diese Blätter aufeinander gestapelt. Dafür nehmen wir normales A4-Kopierpapier (80 g/m2), das eine Dicke von 0.08 mm aufweist. Daraus ergibt sich ein Papierstapel von 764 Metern pro Monat. Beinahe so hoch wie der Burj Khalifa in Dubai, der höchste Turm der Welt. Rechnet man die eingesparte Anzahl Blätter auf ein Jahr hoch, ragt der Stapel 9168 Meter in die Höhe. Zum Vergleich: Der Mount Everest erreicht «nur» 8848 Meter.

Bis an die Grenze der Stratosphäre

Nicht nur in der Schweiz, auch in Deutschland und Österreich sind beinahe alle Firmen kleine und mittelständische Unternehmen. Deutschland zählte im Jahr 2013 etwa 2’176’900 KMU und in Österreich waren es 2013 rund 323’600 Unternehmen. Zusammen mit der Anzahl aus der Schweiz sind dies über drei Millionen, rund 3’062’100 KMU.

Wie viel Papier würde eingespart, wenn alle KMU aus diesen drei Ländern ihre Rechnungen elektronisch mit bexio verschicken würden? Die Antwort: noch viel mehr! Und zwar 52’055’700 Rechnungen jeden Monat (3’062’100 KMU x 17 Rechnungen im Monat). Stapelt man diese über 50 Millionen A4-Blätter, erhebt sich ein Papierberg mit über vier Kilometern Höhe - pro Monat. Rechnet man diese 4164 Meter auf ein Jahr hoch, ragt der Papierstapel fast 50 Kilometer in die Höhe. Das reicht bis an die Grenze der Stratosphäre.

«Wir sehen, dass in vielen Kleinunternehmen noch sehr viel mit Papier gearbeitet wird», fasst Jeremias Meier, Geschäftsführer von bexio, zusammen. «Kleinunternehmer müssen weniger Zeit mit administrativen Büroarbeiten verbringen. Nur so haben sie auch Kapazität für andere Aufgaben, die ihr Unternehmen vorwärts bringen», so das Erfolgsrezept des bexio-Gründers.

Und damit nicht genug: Denken Sie an das Potenzial, wenn all diese KMU nicht nur ihre Rechnungen, sondern auch ihre Angebote, Aufträge, Lieferscheine, Rüstscheine und andere Dokumente elektronisch versenden… :-)

Schneller bezahlt werden dank elektronischer Rechnungen

Schneller bezahlt werden dank elektronischer Rechnungen

Mit Business Software wie bexio verschicken Sie Rechnungen bequem elektronisch per E-Mail - auch mit orangem Einzahlungsschein (ESR). Ihr Vorteil: Sie sparen Versandkosten, fakturieren zeitnah und werden schneller bezahlt. Neugierig? Probieren Sie es aus und testen Sie bexio 30 Tage kostenlos

Kommentare

Marco Kummer

Ich finde den Artikel super, und auch die e-Rechnung wäre ideal. Aber die Prozesse der meisten Firmen sind auf der Eingangsseite noch nicht an die e-Rechnung angepasst. Ein Beispiel: Herr Müller bestellt für seine Firma online einen PC. Beim traditionellen Weg würde das Sekretariat den Brief öffnen und dann die Rechnung über den internen Genehmigungs-Workflow herumzirkulieren lassen. Bei der e-Rechnung passiert jedoch der Fehler schon beim Versand: Fast alle Firmen schicken die e-Rechnung an die persönliche Mail-Adresse des Bestellers. Dieser hat ev keine Zeit, oder weiss nicht, was damit zu tun ist. Dazu kommt, dass jede Firma ein eigenes Süppchen kocht bei den E-Rechnungen; Einmal PDF; ein anderes Mal ein Online-Portal, dann wieder mal ein Word, oder gar nur ein E-Mail Text, usw. Wir sind deshalb leider noch weit entfernt von reibungsloser e-Rechnung.

Schreiben Sie einen Kommentar

Testen Sie bexio 30 Tage kostenlos und unverbindlich