12.10.2015 | 1 Kommentar

No-Gos beim E-Mail-Marketing - Teil 1

Wollen Sie mit Ihren Newslettern bloss Kunden beschäftigen? Vermutlich nicht. Deshalb zeigen wir Ihnen in diesem und im nächsten Beitrag, was Sie beim Versenden von Newslettern und anderen E-Mails vermeiden sollten:

1. Unpersönliche Absender und Empfänger

Wenn Sie möchten, dass Ihre E-Mails häufiger geöffnet werden, wählen Sie einen persönlichen Absender nach dem Format «vorname.nachname@firma.ch» statt Team-Adressen nach dem Muster «marketing@firma.ch» oder gar der Absender «noreply@domain.com». Bieten Sie also eine Kontaktmöglichkeit im E-Mail an, am einfachsten direkt mit der Absender-Adresse - falls dies technisch möglich ist.

Darüber hinaus überzeugt eine persönliche Ansprache mit «Lieber Herr Mustermann» (oder sogar mit Vor- und Nachnamen) den Empfänger eher als Standardformulierungen wie «Lieber Kunde».

2. Derselbe Newsletter für alle Empfänger

Senden Sie nicht genau denselben Newsletter an alle Ihre Kunden, sondern segmentieren Sie die Empfänger in Gruppen. Achten Sie dabei auf Eigenschaften wie Alter, Geschlecht, Bildung, Wünsche und Kaufverhalten Ihrer Zielgruppen und stimmen Sie den Inhalt darauf ab. Denn je genauer Sie Ihr E-Mail an die jeweiligen Empfänger anpassen, desto besser. Hierfür müssen Sie sich als Absender über das Ziel Ihres Newsletters im Klaren sein: Wollen Sie zum Beispiel Ihre Kunden informieren oder zum Kauf anregen? Denn wenn Ihnen selbst nicht klar ist, was der Empfänger mit dem E-Mail machen soll, ist ein Reinfall schon vorprogrammiert.

Zur Einteilung in Gruppen bietet Ihnen die Business Software von bexio die Möglichkeit, Ihre Kontakte nach unterschiedlichen Kategorien und Eigenschaften zu filtern. Dadurch können Sie für jeden Versand die passenden Filter individuell definieren. Weitere Informationen zur Filtersetzung finden Sie hier. Sämtliche Kontakte können danach einfach aus Ihrem bexio-Account in Versandlisten des Newsletter-Addons MailChimp übertragen werden.

3. Langweiliger Betreff

E-Mails mit Betreffzeilen wie «Newsletter_12-10-2015» erfreuen keinen Empfänger. Verwenden Sie zentrale Inhalte und einen «Incentive», also einen Anreiz, um Kunden dazu zu bewegen, Ihren Newsletter zu öffnen und zu lesen. Sie dürfen aber auch nichts versprechen, was der Inhalt nicht erfüllt.

Definieren Sie zudem einen Preview-Text, der nach dem Betreff angezeigt wird. Nutzen Sie ihn, um kurz und prägnant einen Überblick über den Inhalt Ihres E-Mails zu geben.

Noch nicht genug?

Noch nicht genug?

Im zweiten Teil verraten wir drei weitere No-Gos im E-Mail-Marketing.

All diese Tipps lassen sich mit der Software von bexio und ihren verschiedenen Addons realisieren. So können Sie zum Beispiel mit der Zusatzanwendung MailChimp Newsletter nach Ihren Wünschen gestalten und danach inklusive aller obenstehenden Ratschläge versenden: Persönliche Absender und Empfänger und ein einfacher Versand an unterschiedliche Zielgruppen, wobei die jeweiligen Kontakte automatisch aus Ihrem bexio-Account in Versandlisten übertragen werden können (siehe auch Punkt 2). Darüber hinaus bietet MailChimp auch die Möglichkeit, Bildbeschreibungen in Worten - sogenannte Alt-Texte - zu hinterlegen oder einen automatisch generierten Footer inklusive Unsubscribe-Link anzuhängen.

Wenn Sie bereits bexio-Nutzer sind und nun gerne mit MailChimp arbeiten möchten, bieten wir hier eine detaillierte Anleitung zur Einrichtung.

Sie sind noch kein bexio-Nutzer, wurden jetzt aber neugierig? Dann melden Sie sich an und testen Sie, wie einfach sich Kontakte in MailChimp übertragen lassen und alle anderen Funktionen 30 Tage kostenlos und unverbindlich.

Kommentare

Simon Lerch

Wichtig zu erwähnen wäre noch, dass die Einwilligung vom Empfänger vor dem Versand vorliegen muss.

bexio

Guten Tag Herr Lerch

 

Vielen Dank für Ihren Input.

Sie haben natürlich Recht: das Thema Unsubscribe behandeln wir im 2. Teil dieses Blogs.

Beste Grüsse
Ihr bexio-Team

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