03.11.2015 | 0 Kommentare

«Mein Praktikum im Startup»

Von Felix Giezendanner, Praktikant Marketing/Kommunikation

Studieren an einer Universität bringt immer viel Theorie mit sich. Diese nicht ganz neue Erkenntnis hatte auch ich schnell in meinem Publizistik- und Kommunikationsstudium. Doch was das Studium ungeachtet seiner Bandbreite verschiedenster theoretischer Ansätze vor allem mit sich brachte, war meine Begeisterung für Medien. Was dabei ein wenig zu kurz kommt, ist die Praxis. Um dies zu ändern machte ich mich für mein letztes Semester auf die Suche nach einem studiumsbegleitenden Praktikum, um endlich meine theoretischen Erfahrungen in die Praxis umzusetzen. So stiess ich auf bexio, die «neugierige, fantasievolle und begeisterte Kollegen suchen.» Weil ich auch auf der Suche nach Kollegen aus der Praxis war (und der Stellenbeschrieb für das Marketing- bzw. Kommunikationspraktikum meine Neugier weckte), hatte ich mich kurzerhand beworben.

Blog und Social Media statt Mülleimer leeren

Vorstellungsgespräch, Probearbeiten, Zusage - Klischee bestätigt: In Startup-Manier ging alles einfach und schnell und bereits eineinhalb Wochen nach der Bewerbung stand Ende Juli der erste Arbeitstag bevor. Und für alle Freunde, die immer neugierig fragen: «Was machet die?» Kurz: bexio bietet eine unkomplizierte und hübsche Bürosoftware für Kleinunternehmen an, die dank der Cloud Zeit und Geld sparen - und ich nun mittendrin.

Beim Eintreten ins Büro (mit ganz passabler Aussicht über Rapperswil-Jona) wurde ich von einem lockeren Team in Startup-Atmosphäre empfangen. Und wider des Klischees vom Praktikanten bekam ich sofort Aufgaben zugeteilt, die mehr Fähigkeiten verlangen als Kaffee kochen oder Mülleimer leeren: Mein tägliches Tun erstreckt sich von Schreiben für den bexio-Blog über den Versand von Newslettern und Co. zu zahlreichen, stets anfallenden Aufgaben. Damit während eines solch monotonen Arbeitstages keine Langeweile aufkommt, kümmere ich mich häufig um bexio auf Facebook, Twitter und Co. Die ständigen Updates und Kommentare auf den verschiedenen Social Media-Kanäle verleiten allerdings dazu, den roten Faden zu verl... (Oh, ein neuer Kommentar auf der Website. Schnell antworten!) ...ieren und sich zu vielen Sachen simultan zu widmen.

Engagement, nicht nur beim Kaffeenachschub

Die angesprochene Vielfältigkeit führt dazu, dass sich jeder Arbeitstag abwechslungsreich gestaltet und so stets spannend bleibt. So komme ich auch nach zwei - nein, bereits drei - Monaten immer gerne ins Büro; gerade aufgrund der humorvollen und trotzdem produktiven Atmosphäre (oder genau deswegen?). Wir arbeiten täglich daran, die Software besser zu machen. Dabei scheint der Einfluss einer intakten Kaffeemaschine auf die Produktivität immens zu sein. Gut, dass bis heute die Kaffeebohnen noch nie ausgingen; und das trotz Startup-Kaffeekonsum.

Apropos roter Faden: Die Flexibilität hat ihre Vor- und Nachteile: Denn so schnell eine Idee ausgebrütet und bereits umgesetzt werden kann, so schnell kann auch eine Alternative aufkommen, die jene vorhergehende ersetzt. Dies ist allerdings nicht so tragisch, wenn es am späten Freitagnachmittag vorkommt: Beim Chillout mit einem kühlen Bier kann noch lange über weitere Alternativen gefachsimpelt werden. Da stört die aufgehende Morgensonne am nächsten Montag, die beim Arbeiten blenden wird, schon weit mehr.

Neugierig geworden? Schau doch unter den offenen Stellen nach, ob auch etwas für dich dabei ist: Jobs bei bexioWir sehen uns!

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