04.05.2016 | 0 Kommentare

Die 8 erstaunlich einfachen Social Media-Erfolgsfaktoren

*Gastbeitrag von Raphael Ledergerber

Längst verschaffen sich Privatpersonen wie auch Unternehmen vor dem Kauf einen Überblick auf Blogs, Facebook & Co. und treffen Vorentscheidungen. Das hat auch dazu geführt, dass der klassische Verkauf vielerorts ausgedient hat. Soziale Medien sind heute ein zentrales Element in der Unternehmenskommunikation, Kundengewinnung, Kundendienst und Kundenbindung. Ebenso wichtig sind sie, um am Puls des Marktes zu sein. Die acht Erfolgsfaktoren aus unserer täglichen Praxis (nicht abschliessend):

1. Strategie zuerst!

Wer eine umfassende, schlüssige Strategie entwickelt und diese dann konsequent umsetzt, ist schlussendlich stets schneller am Ziel. Eine Social Media-Strategie beinhaltet: Vision, Mission, Zielsetzungen, Positionierung, Zielgruppen, Wahl der Plattform(en), Kernthemen pro Plattform, Tonalität, Richtlinien, Organisation, Tools, Ressourcen und Massnahmenplan.

2. Die richtigen Themen kommunizieren

Relevanz ist das oberste Gebot. Die eigenen Produkte und Dienstleistungen müssen da kommunikativ in den Hintergrund gestellt werden. Wer zu viel und zu direkt über die eigene Leistungspalette schreibt, wird kaum Erfolg haben.

3. Bild oder Video einfügen

Visuelles wird beachtet. Reine Textbeiträge erhalten immer seltener Aufmerksamkeit. Jeder Post sollte möglichst immer ein originelles, passendes Bild oder Video beinhalten.

4. Hashtags richtig nutzen

Ohne Zweifel können sogenannte Hashtags* in einigen sozialen Medien helfen, auf sich aufmerksam zu machen. Wer dies nicht nutzt, verschenkt Potenziale. Wer zu viele oder irrelevante Hashtags setzt, verärgert seine Follower. #Wer #liest #sowas #schon #gerne?

*Hashtags sind mittels «#» markierte Schlagwörter zum erleichterten Durchsuchen von Social Media-Plattformen.

5. Fehlerfrei schreiben

Was in Social Media-Texten noch nicht überall die Regel, ist etwa bei Broschüren und Webseiten längst Standard: möglichst fehlerfreie Texte. Gut gemacht sind gerade Social Media-Beiträge heutzutage die vom Zielpublikum meistgelesenen Texte. Es lohnt sich also, auch diese stets korrigieren zu lassen.

6. Beiträge systematisch planen

Wer zu selten kommuniziert, gerät schnell in Vergessenheit. Wer im Stundentakt seine Follower mit Beiträgen regelrecht zudeckt, vergrault diese schnell. Wer zu unpassenden Zeiten und Wochentagen Beiträge publiziert, wird kaum gehört. Deshalb ist ein Redaktionsplan von essenzieller Bedeutung.

7. Follower aufbauen

Nur wer Follower in den sozialen Netzwerken hat, wird gehört. Dies geschieht durch aktives Vernetzen und einen offenen Dialog. Gekaufte Follower sind hingegen nie zielführend und werden sowieso von etlichen Plattformen regelmässig gelöscht.

8. Interagieren, interagieren, interagieren!

Der grosse Mehrwert der sozialen Netzwerke ist die Interaktion mit seinen Zielgruppen. Social Media lebt von Beiträgen, Likes, Shares, Kommentaren und Diskussionen. Menschen wollen mit Menschen kommunizieren, persönlich und nicht mit anonymen Kommunikationsrobotern. Wer richtig kommuniziert, hat schon halb gewonnen.

Wie erleben Sie dies? Welche Erfahrung haben Sie gemacht? Sehen Sie weitere Erfolgsfaktoren? Schreiben Sie es unten in das Kommentarfeld.

* Raphael Ledergerber ist Betriebsökonom FH und hat über 18 Jahre Erfahrung in leitenden Positionen in den Bereichen Strategie, Innovation, Change-Management, Marketing, Verkauf sowie Produkt- und Preismanagement. Heute unterstützt Raphael Ledergerber Unternehmen, sich erfolgreich weiter zu entwickeln – als Sparringspartner, Projektleiter, Berater oder Interimsmanager. Er ist Inhaber von Ledergerber & Partner sowie Verwaltungsrat und Beirat verschiedener KMU und Organisationen.

Quelle: Erstmals erschienen auf ledergerber-partner.ch

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