13.11.2015 | 0 Kommentare

5 Tipps für motivierte Mitarbeiter

Von Jeremias Meier, Mitgründer und Geschäftsführer von bexio

1. Mitarbeiter sind schon motiviert

Ich habe noch nie einen Mitarbeiter erlebt, der nicht voller Motivation seine neue Stelle startete. Grundsätzlich ist jeder Mensch intrinsisch motiviert, einen guten Job zu machen und für seine Arbeit Anerkennung und natürlich auch Lohn zu erhalten. Die Kunst jedes Unternehmers und Managers ist es also, diese Motivation nicht zu «zerstören». 

2. Selbstverantwortung und Freiraum

Mitarbeitern Verantwortung zu übertragen, motiviert. In einem Team soll jedes Mitglied die Möglichkeit haben, für gewisse Aufgaben und Projekte eigenverantwortlich Entscheidungen zu fällen. Gebe deinen Teammitgliedern den nötigen Freiraum ihre Ideen und Ansätze zu verwirklichen. Dazu gehört auch, Mitarbeiter in Entscheidungsprozesse miteinzubeziehen. Dies steigert die Identifikation mit dem Unternehmen und damit auch die Motivation.

3. Weshalb arbeiten? 

Weshalb stehe ich jeden Tag auf und gehe zur Arbeit? Natürlich weil man das so macht und die meisten von uns Rechnungen zu bezahlen haben. Um aber motiviert zur Arbeit zu gehen, braucht es mehr. Anreize in Form von Geld verblassen schnell. Deshalb ist es wichtig, jedem Teammitglied zu vermitteln, weshalb wir «das machen». Bei bexio arbeiten wir jeden Tag hart daran, Kleinunternehmer, Selbstständige und Startups mit unserer Software erfolgreicher zu machen. Ein Mitarbeiter möchte wissen, ob und wie dieses Ziel erreicht wird. Deshalb ist es wichtig transparent und offen über Ziele, Kennzahlen, Kundenfeedbacks, Erfolge und Misserfolge zu informieren. 

4. Öffentliche Anerkennung

Jeder Mensch strebt nach Anerkennung. Anerkennung motiviert Mitarbeiter sich für ein gutes Arbeitsresultat einzusetzen. Anerkennung soll in den Arbeitsalltag integriert werden und sowohl vom Vorgesetzten als auch von Teammitgliedern kommen. Bei bexio verwenden wir dazu eine sogenannte Kudo-Box. Das Prinzip ist einfach: Alle Mitarbeiter geben sich Feedback und kleine «Dankeschöns» in Form von Botschaften auf kleinen Karten. Diese werden einmal pro Woche vor versammeltem Team verlesen. Die Tatsache, dass Anerkennung im Team öffentlich geteilt wird, motiviert alle Mitarbeiter.

5. Regelmässiges, ehrliches Feedback

Ein Mitarbeiter möchte wissen, woran er ist, was er gut macht, was nicht und wie er sich weiterentwickeln kann. Auch möchte jedes Teammitglied selbst Feedback geben und sich konstruktiv einbringen können. Wir führen regelmässig kurze und informelle Vieraugen-Gespräche (1on1) durch. In fix geplanten, informellen Gesprächen zwischen Mitarbeiter und Vorgesetzten können folgende Punkte zur Sprache gebracht werden:

  • Konkretes Feedback zur Arbeit
  • Wie kann der Vorgesetzte den Mitarbeiter unterstützen, seine Aufgaben und Ziele zu erreichen?
  • Wo gibt es Probleme?
  • Wo verschwendet der Mitarbeiter Zeit? 

Der Mitarbeiter soll die Möglichkeit haben, vor dem Gespräch eigene Punkte auf die Agenda zu setzen. Das Ganze sollte kein Qualifizierungsgespräch sein, sondern ein informeller Austausch (wenn keine schwierigen Probleme auf der Agenda stehen, können 1on1 auch gut mit einem gemeinsamen Mittagessen kombiniert werden). 

Dies sind nur einige Tipps aus meiner Erfahrung beim Aufbau von bexio: Ich bin gespannt auf eure Erfahrungen. Teilt diese in den Kommentaren. 

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